Kennen Sie das? Sie sitzen in einem Raum mit anderen Menschen zusammen und merken nicht mehr, wie die Zeit vergeht? Die Gespräche sind intensiv, die Arbeitsatmosphäre ist kreativ und alle haben am Ende das Gefühl, wirklich gute Entscheidungen getroffen zu haben. Genau so habe ich die Klausurtagung des CDU-Landesvorstands am vergangenen Wochenende in Hamburg erlebt. Es war ein enorm bereicherndes Treffen, geprägt von Teamgeist und Gestaltungswillen. Wir haben wichtige Weichen gestellt, für eine bessere Politik für unser Berlin.

Dabei haben wir das breite Feld der politischen Herausforderungen der Bundeshauptstadt beackert. 17 Beschlüsse sind dabei herausgekommen. Sie betreffen alle Schwerpunktthemen der CDU und geben Antworten auf die zentralen Fragen, die die Berlinerinnen und Berliner bewegen – von A wie Ausbildungsförderung bis Z wie Zehn-Punkte-Plan für bezahlbaren Wohnraum. Im Mittelpunkt unserer Debatten mit externen Experten stand unser Leitantrag für eine soziale Stadt.

Lösungen für das, was die Menschen in Berlin bewegt

Besonders am Herzen liegen mir die Themen Bildung, Wirtschaft, Bau und Verkehr. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir mit unseren Vorschlägen in diesen Themenfeldern für die Menschen in Berlin etwas bewegen können. Letztlich haben die Berlinerinnen und Berliner selbst daran mitgearbeitet. Gemeinsam mit ihnen haben wir in unseren Denk-Werk-Städten Ideen für ein besseres Berlin entwickelt. Unsere Schwerpunktthemen werden wir auch in Zukunft weiter gemeinsam mit den Berlinerinnen und Berlinern diskutieren. Lassen Sie uns darüber ins Gespräch kommen!

Weil ich weiß, wie sehr sich die Berliner Handwerksbetriebe und Mittelständler um ihren Fachkräftenachwuchs sorgen, freue ich mich besonders über den Beschluss zur dualen Ausbildung. Der Werkzeugkasten, den wir den Schulen und Hochschulen dafür zur Verfügung stellen möchten, enthält Instrumente, mit denen wir Schülerinnen und Schüler wieder neu für Handwerk und Gewerbe begeistern können. Wir ihnen erfolgreiche und zukunftssichere Perspektiven als Alternative zur rein akademischen Laufbahn vermitteln. Ganz konkret sind unsere Ziele, bereits im Kindergartenalter kreatives Werken zu fördern, den Werkunterricht mit einer modernen Ausstattung in den weiterführenden Schulen zu stärken, ein Berufsabitur einzuführen und die dualen Studiengänge besser zu unterstützen. Ich bin schon sehr gespannt auf die Veranstaltungen zu unseren Inhalten, die jetzt durch das „Forum Bildung“ der CDU vorbereitet werden.

Den innerstädtischen Verkehr entspannen und ökologischer gestalten

Wir wollen die Tarifzone AB auf das nahe Brandenburger Umland ausweiten und den ca. 200.000 täglichen Pendlern eine Alternative bieten. Mit umweltgerechten Park-and-Ride Plätzen in den Berliner Außenbezirken können wir den innerstädtischen Verkehr deutlich entspannen und umweltfreundlicher machen.

Wir wollen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stärken, Kinderbetreuungszeiten individuell gestalten und Familien mit pflegebedürftigen Angehörigen durch Kurzzeit- und Verhinderungspflegeplätze besser unterstützen. Erfolgreich im Beruf und zugleich für die Familie da sein, das soll sich nicht ausschließen.

Gefreut habe ich mich zudem über den 10-Punkte-Plan, mit dem kurzfristig der Wohnungsbau in den Berliner Bezirken beschleunigt werden kann. Das ist der beste Weg, um Mieten stabil zu halten und den Wohnungsmarkt zu entspannen.

Zu den Beschlüssen des CDU Landesvorstands im Wortlaut